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Am Himmel
Bei Neumond stehen Mond und Sonne von uns aus fast in derselben Himmelsrichtung. Die beleuchtete Seite zeigt von der Erde weg; die Mondscheibe bleibt meist im Sonnenlicht verborgen. Die erste sichtbare Sichel erscheint erst danach.

Symbolische Bedeutung
Der dunkle Mond ist ein leeres Blatt – der Samenpunkt des gesamten Zyklus. Die Energie ist gering, aber kraftvoll für Absichten: Was auch immer du jetzt benennst, gibt den Ton für die kommenden Wochen an. Beginne in aller Stille.
Das Sinnbild ist ein Samen unter der Erde: Ein Anfang besteht schon, bevor Ergebnisse sichtbar werden. Diese Phase lädt dazu ein, auf das Wesentliche zu hören und eine Richtung zu wählen. Eine Absicht hilft, wenn sie deine eigene Verpflichtung ausdrückt, statt eine Veränderung der Umstände oder anderer Menschen zu verlangen.
In die Praxis
Wähle eine Absicht für diesen Zyklus und schreibe auf, warum sie jetzt wichtig ist. Mache daraus eine kleine Handlung, etwa zehn Minuten für ein vernachlässigtes Vorhaben. Notiere, woran du konkreten Fortschritt erkennen würdest. So hast du bei Vollmond und beim nächsten Neumond einen Bezugspunkt.
Gut für
- Absichten setzen
- neu anfangen
- planen
- stille Anfänge
- Ideen säen.
Meditation
Vermeide
- Große Starts oder Enthüllungen
- Überanstrengung
- sofortige Ergebnisse erwarten.
Tagebuch-Reflexionen
Schreibe eine Absicht auf und sprich sie laut aus.
Was möchte in meinem Leben beginnen? Welcher Teil dieses Anfangs hängt von einer Handlung ab, die ich selbst ausführen kann?
Tradition und Quellen
Die Symbolik der acht Abschnitte stützt sich auf die humanistische Astrologie des 20. Jahrhunderts. Diese Übungen bieten einen persönlichen Zugang zum Zyklus. Hier findest du sowohl die astronomischen Beobachtungen als auch die Quellen der Tradition.